Neue virtic WebServices für Softwareentwickler

Wie vor einiger Zeit schon in der Dokumentation virtic WebServices angekündigt, haben wir vor einigen Wochen die ersten 20 Stammdatenschnittstellen der Generation 2 zur Verfügung gestellt. An den Methoden zur Verarbeitung und Ausleitung von Bewegungsdaten, Buchungen u.s.w. ändert sich kurzfristig nichts.

Die Generation-2 Methoden werden sämtliche bisherigen Schnittstellen zum Austausch von Stammdaten ablösen. Selbstverständlich werden die früheren Schnittstellen weiter betrieben, so dass Sie deswegen in Ihrer Applikation keine Änderungen vornehmen müssen.

Neben technischen Verbesserungen geht die Funktionalität der neuen Schnittstellen weit über den Umfang der bisherigen hinaus. Deswegen kann es aus fachlicher Sicht Sinn machen, die neuen Methoden einzusetzen.

Überblick:

  • Stammdaten können im- und exportiert werden. Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen (wie z.B. Entfernungszonen für Baustellen) können Daten ausschließlich abgeholt werden.
  • Es gibt keine statischen Datenstrukturen mehr. Das erlaubt es uns, Erweiterungen im laufenden Betrieb vorzunehmen, und Ihnen, diese erst bei Bedarf zu implementieren. Für das handling der dynamischen Strukturen auf Ihrer Seite stellen wir Ihnen Entwicklungstools und Musterprogramme zur Verfügung.
  • Sie können konfigurieren, welche non-mandatory Attribute Sie übergeben. Wenn Sie also z.B. aus einer Liste von 30 Attributen nur 7 liefern können oder wollen, müssen Sie nur diese sieben implementieren.
  • Zulässige Werte etc. verstecken sich nicht mehr in der schriftlichen Dokumentation, und müssen nicht mehr hart kodiert werden. Wenn der Wert für ein Attribut validiert werden muss, verfügt die jeweilige Schnittstelle über eine Methode, die Ihnen die (aktuellen) zulässigen Werte übergibt, so dass Sie eingegebene Werte vor dem Senden validieren können. Sie können so die Wertelisten für Comboboxen etc. in Ihrem UI zur Laufzeit aus unseren WebServices versorgen, und brauchen sich nicht mehr um die Implementierung neuer Schlüsselwerte zu kümmern.
  • Bei der Anlieferung von Daten erhalten Sie mit der Quittung unsere Primärschlüssel zurück. Wenn Sie diese speichern und bei updates mitliefern, können Sie später über die Schnittstellen auch aus Ihrem System stammende identifizierende Schlüsselwerte wie Baustellen-, Kunden- oder Mitarbeiternummern ändern.
  • In Adressdaten können Sie jetzt für Land/Bundesland Ihre eigenen Schlüsselwerte verwenden. Dafür müssen Sie nur einmalig in einer Web browser Anwendung Ihre Ländercodes unseren zuordnen.
  • Die Dokumentation der Schnittstellen erfolgt nicht mehr in PDF Dokumenten. Datenstrukturen und fachliche Hinweise stehen on-line zur Verfügung, und sind immer aktuell, weil sich die Dokumentation aus den Programmen auf unserer Seite ableitet. Für den Zugriff auf die Dokumentation benötigen Sie die credentials eines virtic Kunden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Entwicklungsabteilung.