Zeit-Manipulationen an Arbeitstagen mit Kurzarbeit oder Saison-KUG (Schlechtwetter)

An Arbeitstagen mit KUG- oder S-KUG-Ausfallzeiten werden keinerlei Regeln für automatisierte Manipulationen der Arbeitszeiten ausgeführt. Das betrifft den automatisierten Pausenabzug, Fahrtzeitbewertungen, und alle anderen Automatiken, die Arbeitszeiten oder deren Buchungsparameter (z.B. Lohnarten) verändern können.

An allen Arbeitstagen, an denen Kurzarbeitergeld oder Schlechtwettergeld (Saison-KUG) berechnet wird, muss der Mitarbeiter Arbeitspausen also selbst erfassen, bzw. muss im Backoffice die Arbeitspause (bzw. eine andere Änderung) nachgetragen werden.

Das Folgende gilt nur für KUG, nicht für Saison-KUG:

Unnötige KUG-Buchungen können entstehen, wenn für Mitarbeiter längere KUG-Ausfallzeiten disponiert wurden, und trotzdem an einigen dieser Tage gearbeitet wurde. Falls dann später die KUG-Disposition auch für Arbeitstage, an denen mehr als die Sollzeit gearbeitet wurde, in die Zeiterfassung übernommen wird, wird u.a. kein Pausenabzug durchgeführt. Das kann, falls es versehentlich passiert ist, leicht durch Löschen der überflüssigen KUG-Buchungen in der Ereignisbearbeitung korrigiert werden.

In der Kalenderansicht der KUG-Disposition werden komplette Ausfalltage –sowie Tage, an denen gearbeitet wurde, aber die Tages-Sollarbeitszeit nicht erreicht wurde,– durch eine rote Umrandung markiert. Normale Arbeitstage werden mit einem grauen Rand dargestellt. Genaue Ausfallzeiten werden für jeden Tag angezeigt, wenn der Mauszeiger über den Tag gehalten wird. Um unnötige KUG-Buchungen zu vermeiden, kann die Übernahme der disponierten Kurzarbeit in die Zeiterfassung selektiv mit einem Mausklick auf den entsprechenden Tag erfolgen.

Änderung 9. November 2009: Wenn für einen Arbeitstag der Tagesabschluss durchgeführt wurde, und die Sollzeit erreicht oder überschritten wurde, wird auch bei Übernahme der gesamten KUG-Disposition in eine Lohnabrechnungsperiode für diesen Tag keine KUG-Buchung in der Zeiterfassung erzeugt. Das gilt für die entsprechenden Funktionen in der KUG-Disposition (Übernahme) und Fehlzeitbearbeitung (Vollständigkeitsprüfung). In der Ereignisbearbeitung kann, falls es Sinn macht, auch an solchen Tagen eine KUG-Buchung dazuerfasst werden.