Wechselnde Arbeitszeitvereinbarungen bei Kurzarbeit

Im Normalfall wird die Anzahl der KUG-Stunden aus der Sollzeit des Mitarbeiters für den jeweiligen Arbeitstag ermittelt. Wenn jedoch für einen Mitarbeiter an bestimmten Kalender- oder Wochentagen ein vom Kunden vorgegebenes Arbeitszeitmodell angewendet werden muss, kann dieses über die Ereignisbearbitung für den Schichtbeginn angegeben werden (nachdem die Kurzarbeits-Buchung aus der Planung in der KUG-Disposition übernommen, bzw. die KUG-Buchung anderweitig ezeugt wurde). Das ist nur dann notwendig, wenn der Mitarbeiter an einem Tag keinerlei Buchungen in der Zeiterfassung vorgenommen hat, und die Kurzarbeit durch Arbeitsausfall beim Kunden an vereinbarten Leistungstagen bedingt ist.

Das gleiche gilt in den Wintermonaten auch für Saison-KUG (Schlechtwettergeld), wenn wetterbedingt auf Baustellen mit von der betrieblichen Regelung abweichenden Arbeitszeiten nicht gearbeitet werden kann, und die Schlechtwetter-Buchung des Mitarbeiters versehentlich ohne Angabe der Baustelle erfolgt ist.