Auswertungen

Auftragsbezogene Auswertungen

Für Kostenstellenverantwortliche, Projektleiter und Controller ist es wichtig zu erfahren, welche Arbeitsmittelkosten in welchem Zeitraum auf eine Kostenstelle oder einen Kostenträger gebucht wurden. Die folgende Tabelle zeigt, welche Daten aus der mobilen Arbeitsmittelerfassung gezogen werden können:

Der Report gibt an, welche Arbeitsmittelkosten auf dem Auftrag „Uni Bremen“ im Januar 2017 angefallen sind. Im Einzelnen weist er aus:

  • verantwortlicher Mitarbeiter
  • Nummer des Arbeitsmittels im ERP-System
  • Arbeitsmittelbezeichnung
  • belastete Kostenstelle
  • belasteter Kostenträger
  • belastete Stunden
  • Stundensatz, falls ein Stundensatz angewendet wird
  • belastete Kosten
  • Kostenart

Die Daten können automatisiert in die Kostenrechnungssysteme des Unternehmens übernommen und sofort genutzt werden.

Arbeitsmittelbezogene Auswertungen

Die arbeitsmittelbezogenen Auswertungen geben an, für welche Aufträge ein Arbeitsmittel wann eingesetzt worden ist und welche Kosten es dabei verursacht hat. Der folgende Bericht kumuliert die belasteten Stunden und Kosten eines Arbeitsmittels auf den verschiedenen Aufträgen:

Der Report gibt an, auf welchen Aufträgen das Arbeitsmittel „WL-EC 2014 MAN TGS 26.540 in der Zeit vom 6. bis 12. Februar 2017 eingesetzt worden ist und welche Kosten dabei angefallen sind. Im Einzelnen weist er aus:

• Auftragsnummer
• Bezeichnung des Auftrags
• verantwortlicher Mitarbeiter (Nummer und Name)
• Nutzungszeit
• belastete Kostenstelle
• belasteter Kostenträger
• belastete Stunden
• belastete Kosten
• Kostenart

Auslastungsstatistik

Betriebswirtschaftlich wünschenswert ist ein möglichst hoher Anteil fakturierbarer Nutzungszeiten aller Arbeitsmittel. Arbeitsmittel, die nur selten oder gar nicht genutzt werden, verursachen allein durch ihren Besitz Kosten, erwirtschaften aber keine Erträge. Solche Arbeitsmittel lassen sich identifizieren, wenn man innerhalb des Zeitwirtschaftssystem danach sucht, wie viele abrechenbare Nutzungsstunden oder -tage für jedes Arbeitsmittel erfasst wurden.

Selten genutzte Arbeitsmittel könnten über besondere Merkmale verfügen, sodass sie nicht durch andere Arbeitsmittel ersetzt werden können. Jedes Arbeitsmittel, dessen Stilllegung oder Verkauf man wegen geringer Nutzungszeiten erwägt, sollte zunächst darauf geprüft werden, ob seine Aufgaben ggf. von anderen Arbeitsmittel erledigt werden können.

Auslastungsoptimierung durch mobiles Bestellwesen

Eine geringe Auslastung kann auch damit zusammenhängen, dass im Unternehmen keine Transparenz darüber besteht, welche Arbeitsmittel wann wo verfügbar bzw. gebunden sind. Mit einer mobilen Arbeitsmittelverwaltung schafft man die erforderliche Datengrundlage: berechtigte Personen, z.B. Disponenten, sehen stets, welche Arbeitsmittel derzeit wo im Einsatz sind.

Erweitert man die Arbeitsmittelverwaltung um ein mobiles Bestellwesen, dann sehen Disponenten auch, wie lange Arbeitsmittel noch benötigt werden bzw. ab wann sie auf anderen Einsatzorten erforderlich sind. Hierzu melden die Verantwortlichen vor Ort über ihr Smartphone oder Tablet, welche Arbeitsmittel sie in welchem Zeitraum benötigen. Die Disponenten können auf dieser Basis sicherstellen, dass die Arbeitsmittel optimal zwischen den Einsatzorten verplant werden.

Export ins ERP-System

Um ein zügiges Controlling zu realisieren, können die erfassten Zeiten aus dem Zeitwirtschaftssystem über Schnittstellen in die Kostenrechnung des Unternehmens übernommen werden. Damit ist eine tagesaktuelle oder sogar nahezu Echtzeit-Kostenrechung für alle Aufträge, Projekte und Kostenträger realisierbar.